Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz ist die Namensgeberin unserer Schule. Sie ist vielen unserer Schülerinnen und Schüler am Anfang unbekannt, wird aber im Kunst-Unterricht oder in einer Projektwoche vorgestellt oder erarbeitet und kann dann als lebendiger Auftrag und Vorbild auch in die Gegenwart hineinwirken.

Lebensdaten

1867 Käthe Kollwitz wird am 8. Juli in Königsberg geboren.
1885 - 1890 Studien bei Stauffer-Bern (Berlin) und bei Herterich (München).
1890 Erste Radierungen.
1891 Heirat mit dem Arzt Karl Kollwitz, der sich in Berlins Stadtteil Prenzlauer Berg (am heutigen Kollwitzplatz) niederläßt.
1892 Geburt des Sohnes Hans
1893 Besuch der Aufführung des Dramas Die Weber von Gerhart Hauptmann, die sie zu ihrer grafischen Folge Ein Weberaufstand anregt (1893-98).
1896 Geburt des Sohnes Peter
1898 Ein Weberaufstand wird in der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigt.
1898 - 1903 Lehrerin für etwa 3 Jahre an der Künstlerinnenschule in Berlin
1902 - 1908 Radierfolge Bauernkrieg
1904 Aufenthalt in Paris; erlernt die Grundlagen plastischen Gestaltens an der Académie Julian.
1907 Ein Jahr in Florenz (Villa-Romana-Preis).
1910 Erste plastische Arbeiten.
1914 Sohn Peter fällt in Flandern (22./23. Oktober).
1917 Jubiläumsausstellung bei Paul Cassirer zum 50. Geburtstag in Berlin.
1919 Mitglied der Akademie der Künste; erhält Professorentitel (ohne Lehrauftrag).
1920 Erste Holzschnitte.
1920 / 1925 Entstehung vieler Plakate.
1922 / 1923 Holzschnittfolge Krieg.
1927 Reise nach Moskau.
1928 Leitung des Meisterateliers für Grafik an der Akademie der Künste.
1932 dedication of the war memorial The Parents at the military cemetery in Vladsloo, Flanders
1933 Wird gezwungen aus der Akademie auszutreten; verliert ihr Amt als Leiterin der Meisterklasse für Grafik.
1934 / 1935 Lithografische Folge Tod entsteht.
1936 Inoffizielles Ausstellungsverbot, Entfernung ihrer Werke aus öffentlichen Sammlungen. Vorwiegende Beschäftigung mit Kleinplastiken.
1940 Tod von Karl Kollwitz.
1943 / 1944 Verläßt Berlin wegen zunehmender Luftangriffe. Zunächst Unterkunft in Nordhausen, danach in Moritzburg bei Dresden.
1945 Das Berliner Wohnhaus der Künstlerin wird bei einer Bombardierung vollständig zerstört.
1945 Am 22. April stirbt Käthe Kollwitz 77-jährig in Moritzburg bei Dresden. Ihr Grab befindet sich auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin