Lehrerausbildung

Konzept zur Ausbildungsbegleitung von Eignungspraktikantinnen und Praktikanten sowie von Referendarinnen und Referendaren

Inhaltliche Konzeption

Dieses Konzept zur Lehrerausbildungsbegleitung am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg Remscheid orientiert sich an dem Gesetz über die Ausbildung für Lehrämter an öffentlichen Schulen (Lehrerausbildungsgesetz - LABG) vom 12. Mai 2009, der Verordnung über den Zugang zum nordrhein-westfälischen Vorbereitungsdienst für Lehrämter an Schulen und Voraussetzungen bundesweiter Mobilität (Lehramtszugangsverordnung - LZV) vom 18.6.2009, an dem mit allen Beteiligten abgestimmten Rahmenvorschlag des Seminars für das Lehramt an Berufskollegs Solingen/Wuppertal vom 07. Dez. 1998 und der Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der zweiten Staatsprüfung (OVP) 2006, sowie den Vorgaben zum neuen "Eignungspraktikum" des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW 2010. Seine inhaltliche Ausgestaltung folgt den Bedürfnissen der Referendarinnen und Referendare, die sich wiederum aus deren laufendem Unterricht ergeben. Demzufolge stehen die Veranstaltungen des ersten Halbjahres unter der Thematik der praktischen Unterrichtsarbeit. Die Anzahl der Veranstaltungen richtet sich nach den geäußerten oder beobachteten Bedürfnissen der Referendarinnen und Referendare. Ab dem 2. Ausbildungshalbjahr werden zusätzlich besondere Probleme der Berufstätigkeit von Lehrerinnen und Lehrern bearbeitet.

Das Eignungspraktikum

Ein obligatorisches Eignungspraktikum von 20 Tagen á durchschnittlich 6 Zeitstunden ist Bestandteil der neuen Lehrerausbildung. Das abgeleistete Eignungspraktikum ist eine der Voraussetzungen für die spätere Aufnahme in den neuen Vorbereitungsdienst für ein Lehramt am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (=Studienseminare). Während des ersten Studienjahres des Bachelorstudiums ist ein Orientierungspraktikum zu absolvieren. Das Eignungspraktikum kann - muss jedoch nicht - in einem wesentlichen und zusammenhängenden Teil bereits vor Aufnahme des Studiums durchgeführt werden. Es soll vor Eintritt in das Orientierungspraktikum des Lehramtsstudiums abgeschlossen sein. Beide Praktika vermitteln einen reflektierten (im Falle des Orientierungspraktikums einen analytischen) Einblick in das Schulleben.

Eignungspraktikanten erstellen in Begleitung eines Mentors ein Portfolio und erhalten gegen Ende ihres Praktikums eine Eignungsberatung. Das Eignungspraktikum soll den Praktikanten helfen, sich über ihre berufsbezogene Eignung und Neigung, vorhandene oder noch auszubauende Fähigkeiten und Fertigkeiten bewusst zu werden. Die Studienseminare begleiten die Praktika.

Die Aufgaben der Schule im Eignungspraktikum bestehen darin, die Praktikantinnen und Praktikanten durch einen Mentor zu begleiten, ihnen die Möglichkeit zu bieten, in möglichst viele Berufsfelder Einblick zu erhalten (Sprechtage, Elterngespräche, Unterricht, Informationsabende etc.), Hospitationsmöglichkeiten und Handlungsmöglichkeiten unter Anleitung zu bieten (Unterrichtseinstiege, Pausenaufsichten, Hausaufgabenhilfe, Anleitung in Gruppenarbeitsphasen etc.), und die Erfahrungen mit den Praktikantinnen und Praktikanten zu reflektieren. Dazu dienen neben den Mentoren, die Hospitations- und Arbeitspläne für die Praktikantinnen und Praktikanten erstellen, online-unterstützte Informations- und Beratungsverfahren.

Methodische Konzeption

Nach dem Kennenlernen der Schule, ihrer Besonderheiten und ihres Programmes beginnen die Veranstaltungen für alle Praktikanten und Referendare[1] mit einer Fragerunde, in der alle R und P ihre aktuellen Probleme und Fragen zum Ausdruck bringen können. Unter der Leitung der Ausbildungskoordinatorin[2], die gleichzeitig Mentorin der Praktikanten ist, diskutiert die Runde das jeweilige Problem und gibt Anregungen für eine Lösung. In Folgeveranstaltungen erwartet die Runde eine Rückmeldung über die Ergebnisse versuchter Lösungen. Daneben steht jeweils ein Kernthema im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dieses wird von der AKO und den R und P jeweils für die kommende Veranstaltung geplant. Im Rahmen der Durchführung werden hier auch betroffene Lehrkräfte der Schule hinzugebeten, um ihr besonderes Wissen und ihre besonderen Erfahrungen bei bestimmten Problemstellungen weiterzugeben. Fachlehrer werden darüber hinaus in die Praktika/Ausbildung als fachbegleitende Mentoren eingebunden. Sie bieten den R und P die Möglichkeit der Hospitation und eigener unterrichtlicher Erfahrungen.

Inhalte des Begleitprogramms im Verlaufe der gesamten Ausbildungszeit

Inhalt

Erläuterung

1. Kennenlernen der R und P und der direkten Ansprechpartner in der Schule; Austausch von Erwartungen

Die Schulleitung und die AKO führen ein Einführungsgespräch mit den R und P. Die R/P berichten über ihre bisherigen Erfahrungen in beruflicher Hinsicht. Sie stellen ihre Ziele und Auffassungen hinsichtlich des ergriffenen Lehrberufes dar. Schulleitung und AKO beschreiben die Philosophie und Prioritäten der Schule im Hinblick auf die alltägliche Unterrichtsarbeit einschließlich des Umganges miteinander. Sie erläutern die Ziele und Prinzipien der Ausbildung bzw. des Praktikums. Die R und P erhalten Antworten auf die von ihnen gestellten Fragen. Sie bekommen das Angebot, jederzeit weitere Fragen und Probleme einzeln oder in der Gruppe mit Schulleitung und/oder AKO besprechen zu können.

2. Kennenlernen der Schule, ihrer Organisation und Verantwortungsbereiche; Schule als Betrieb

Die AKO besichtigt zusammen mit den R/P das Schulgebäude und stellt alle bedeutsamen Fachräume und deren Benutzungsregeln vor. Die R/P erhalten anhand von Schulunterlagen (Beschreibung der Schulformen und Bildungsgänge, Informationsblätter für die Schüler, Abkürzungslisten für die Stundenpläne, Hausordnung etc.) Einblick in die Struktur der Schule. Sie verbringen ihre ersten Unterrichtstage in einer bestimmten Klasse, um den Unterricht, den Lehrer- und Raumwechsel, Pausengespräche etc. kennen zu lernen. In den folgenden Unterrichtstagen (bei R Wochen) nehmen sie am gesamten Tagesunterricht von verschiedenen Klassen möglichst unterschiedlicher Bildungsgänge teil, um einen Perspektivwechsel von Schüler- zur Lehrerseite nachvollziehen zu können. Bei dieser Gelegenheit lernen sie zum Einen verschiedene Ausbildungslehrer/innen kennen, die ihnen zu den einzelnen Klassen weitere Informationen geben, zum Anderen lernen sie die Heterogenität unserer Schülerschaft kennen und erfahren unterschiedliche Methoden damit umzugehen. Die R und P erhalten hierüber auch ein Bild der Fächerstruktur und der Klassen, in denen Fächer ihrer Fakultas unterrichtet werden. Es ergeben sich Erfahrungen, die die Mitwirkung der R bei der Erstellung des Ausbildungsplanes erleichtern, bzw. Erfahrungen, die P in ihr Portfolio einarbeiten können und die Grundlage für das abschließende Beratungsgespräch sein können.

2.a: Suchen nach möglichst vielfältigen Bereichen, in denen sich Schulleben spiegelt

P und R sollten sooft wie möglich Gelegenheit bekommen, Schule als Ganzes erleben zu können, d.h. auch an Informationsveranstaltungen, Gremienarbeit, Eltern- und Schülergesprächen etc. teilnehmen zu können. Da dies terminlich nicht immer planbar ist, werden kurze Tür-und Angelgespräche genutzt, um flexibel reagieren zu können.

2.b: Beratungsgespräch der P nach 20 Tagen á 6 Zeitstunden

P und AKO führen ein abschließendes Beratungsgespräch, dessen Ziel es ist, die P bei ihrer Studien- und Berufswahl zu unterstützen und in dem über die Eignung der P für den Lehrerberuf, ihre Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Fertigkeiten reflektiert wird. AKO und Schulleitung stellen eine Bescheinigung über die erfolgte Eignungsberatung aus.

3. Individueller Ausbildungsplan der R

Woche 3 bis zu den
Osterferien / Herbstferien

Osterferien bis zu den Sommerferien / Herbstferien bis zum Ende des 1. Halbjahres

BDU

Team-Teaching

Die R erhalten in der 3. Woche einen ersten von der AKO erstellten Stundenplan für Hospitationen und Ausbildungsunterricht, der jedoch bereits erste begründete und der Ausbildung dienliche Einsatzwünsche unter Berücksichtigung persönlicher Bedürfnisse (z. B. zeitlicher Einsatz) berücksichtigt. Dieser Plan gilt zunächst bis zu den Osterferien.

Nach den Osterferien wird dieser erste Stundenplan unter Beteiligung der R und des Seminars verändert und zu einem Ausbildungsplan fortentwickelt. In diesem Zusammenhang sprechen Schulleitung, AKO und R den Einsatz im bedarfsdeckenden Unterricht (BDU) ab. Prinzip hierbei ist, dass die R in beiden Fakulten BDU mit je 3 Stunden erteilen. Dieser Unterricht findet in prüfungsrelevanten Fächern je nach Fortschritt parallel zum Unterricht einer/s erfahrenen Kollegin/en statt, die/der damit eine Mentorfunktion übernimmt. Im Rahmen dieser Organisationsform bietet die Schule auch die Möglichkeit, zusammen mit erfahrenen Lehrkräften Team-Teaching zu praktizieren.

4. Hilfen zum Unterricht

Ausbildungs-lehrerinnen

Ausbildungslehrer

Beobachten

Planen

Unterrichten

Organisieren

Verwalten

R: Woche 3 bis Ende Sommerferien / Ende des 1. Halbjahres

Die Ausbildungslehrer/innen führen mit den R Gespräche über die Rechtsgrundlagen des Unterrichts (Richtlinien, SchulG, Ausbildungsordnungen, BBiG) und führen sie anhand des eigenen Unterrichts bzw. des Ausbildungsunterrichts in die Nutzung der Rechtsgrundlagen ein. Die R nehmen Einblick in die geltenden Rechtsvorschriften. Die R planen eigenen Unterricht so rechtzeitig, dass sie das Planungsergebnis angemessen lange vor dem Unterricht mit ihrer Ausbildungslehrerin/ihrem Ausbildungslehrer besprechen und ggf. korrigieren können. Sie erhalten nach eigenem Unterricht eine Rückmeldung der Ausbildungslehrer/innen und Anleitung zur Reflexion. Vor Hospitationen fertigen die R eine eigene Planung des anstehenden Unterrichts an und organisieren die Rahmenbedingungen weitgehend selbstständig. Nach Hospitationen besprechen die R ihre Beobachtungen mit den Ausbildungslehrer/innen. Sie nutzen jede Gelegenheit, sorgfältig geplanten Unterricht selbst durchzuführen. Mit der Anfertigung und Korrektur von Klassen- und Prüfungsarbeiten werden die Referendare nach Möglichkeit beauftragt bzw. werden daran beteiligt. Bei dieser Gelegenheit erhalten die R auch Informationen über Täuschungshandlungen, ihre Folgen und Behandlung. Die Ausbildungslehrer/innen erläutern den R anhand der jeweiligen Klassen die Dokumentationen des Klassenbuches und der Zensurenliste, sowie die Erfassung und Behandlung von Schulversäumnissen (einschließlich des Versäumnisses von Klassenarbeiten). Die AKO führt Gesprächsrunden mit den R im Anschluss an Unterrichtsphasen durch, in denen gedankliche Zusammenfassungen und Systematisierungen des über Unterricht Gelernten angeboten werden. Den Ausbildungslehrer/innen bietet die AKO Hilfen und Hinweise bezüglich der ihnen zugedachten Aufgaben an. Dies gilt insbesondere für die Anfertigung der Ausbildungslehrergutachten.

5. Terminplan R

nach den Osterferien / Herbstferien

Die R erhalten einen speziell für sie ausgearbeiteten Terminplan, der sie über die laufenden Geschäfte der Schule informiert. Dieser Terminplan enthält spezielle Erläuterungen für Berufsanfänger, insbesondere zu den Verfahrensweisen und den entsprechenden rechtlichen Grundlagen. Dieser Terminplan wird in einer von der AKO geführten Veranstaltung besprochen

Inhalte des Begleitprogramms in den Ausbildungshalbjahren 2 - 4

Thematischer Schwerpunkt

Hinweise zu Inhalt/Gestaltung

1. Unterrichtsstörungen

Als Folge des bedarfsdeckenden Unterrichts (BdU) stellt sich für die R zunehmend das Problem, mit Unterrichtsstörungen umzugehen. Die Problematik wird methodisch im Sinne von Fallberatung aufgearbeitet. Die R erhalten dabei eine Bestätigung der von ihnen im konkreten Fall realisierten Handlungsweise oder Hinweise zu Handlungsalternativen. Analysiert werden die verschiedenen Maßnahmen unter psychologischen Gesichtspunkten (Wirkung auf den/die betroffenen Schüler/innen, die Lehrerin/den Lehrer, die Klasse) und rechtlichen Gesichtspunkten (z. B. Zulässigkeit des Verweises aus dem Raum). Es werden auch die Fragen diskutiert, inwieweit die Einschaltung der Schulleitung empfehlenswert ist und unter welchen Voraussetzungen weitergehende Ordnungsmaßnahmen nach dem SchulG empfehlenswert sind.


2. Einsatz von Fallbeispielen

Das Beherrschen der Fallmethode ist im Unterricht oft ausschlaggebend für einen erfolgreichen Unterrichtsverlauf. Wie in der Lernfelddidaktik grundlegend verankert, arbeitet das KKB viel mit Fallbeispielen. Da es den R oft schwer fällt, Fälle zu konstruieren und im Unterricht sinnvoll auszuwerten, oder sich kontinuierlich an den Lernsituationen zu orientieren, bietet die AKO hierzu eine gesonderte Veranstaltung an.

3. Leistungsbeurteilung

Vor Zeugnisterminen sorgt die AKO für eine Besprechung zum Thema "Leistungsbeurteilung". Hier geht es darum, dass die R sich über Beurteilungsfälle (Zweifelsfälle) unter Einbeziehung der AKO und evtl. weiterer Fachlehrer austauschen und Fragen zur Klärung vorlegen können.

4. Individuelle Förderung, Lern- und Arbeitstechniken, Berufswahlpass und AGs

In den Einführungstagen wurden bislang in einigen Klassen Berufswahlpässe eingesetzt, um den SuS eine Berufsorientierung und zielgerichtete individuelle Beratung bieten zu können. Bei dieser Gelegenheit werden unterschiedliche Lerntypen und verschiedene "Lern- und Arbeitstechniken" thematisiert. R erhalten die Möglichkeit, im Sinne der individuellen Förderung an diesen Tagen gezielt mit wenigen SuS arbeiten zu können, um sie dann über einen längeren Zeitraum als Tutoren begleiten zu können. Sofern es der Stundenplan erlaubt, sollten die R eine AG anbieten.

5. Beratung

Die R erhalten eine Unterweisung zur Beratungsproblematik, die sich in folgende Schritte gliedern lässt:

a) Rechtsgrundlagen

· Beratung/Zusammenarbeit mit anderen Schulen oder Stellen (BASS 12 - 21)

· Information und Beratung der Lernenden und Erziehungsberechtigten durch die Lehrkräfte, § 8 ADO (BASS 21 - 02 Nr. 4)

· Beratung bei Verletzung der Schulpflicht
(BASS 12 - 51 Nr. 5, insb. §53 Abs. 3 SchulG)

· Beratung im Sinne der Berufswahlvorbereitung der Schule (BASS 12 - 21 Nr. 1)

· Beratung im Hinblick auf Schullaufbahn, Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten
(BASS 12 - 21 Nr. 4)

· Beratung im Rahmen der Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs (BASS 18 - 02 Nr. 2)

· Beratung im Hinblick auf die Verhütung bzw. Bekämpfung der Jugendkriminalität
(BASS 18 - 03 Nr. 1)

· Beratung im Zusammenhang mit AIDS
(BASS 18 - 12 Nr. 4)

b) Bericht einer Beratungslehrkraft aus der praktischen Tätigkeit (derzeitiger Schwerpunkt: soziale und psychische Probleme der Schülerinnen und Schüler); Beschreibung der Problembereiche und der Zusammenarbeit mit anderen Stellen (z. B. ärztliche Beratungsstelle, "Stiftung Tannenhof", Kinderschutzbund, Kinder- und Jugendpsychiatrie, schulpsychologischer Dienst, Polizei)

c) Darstellung des Beratungskonzeptes der Schule durch eine Beratungslehrkraft

d) Innovative Formen der Schülerberatung und Schülervertretung: am KKB gibt es ein schülerinitiiertes Netzwerk von VertrauensschülerInnen und erstmalig seit dem Schuljahr 2010/11 eine Streitschlichter-AG: beides sollten die R kennen lernen

e) Die Bildungsgänge der Kinderpfleger und Erzieher, sowie seit Schuljahr 2010/11 der Bildungsgang der Sozialhelfer bilden in den einschlägigen Einrichtungen aus. Hierzu werden Beratungsgespräche zu Angeboten der SuS sowie Studierenden geführt, die R die Möglichkeit bieten, unterschiedliches Reflexionsverhalten und Beratungstechniken einzelner Fachlehrer zu erfahren


6. Schulentwicklung

Schulprogramm

Didaktische
Jahresplanung

Die R nehmen an den pädagogischen Tagen im Rahmen der Schulprogrammarbeit aktiv teil. Sie erhalten auch Gelegenheit, an beschlossenen Maßnahmen in der Folgezeit mitzuwirken.

In allen Bildungsgängen des KKB werden didaktische Jahresplanungen ständig überarbeitet. Die R erhalten Gelegenheit, an den Veranstaltungen zur Weiterentwicklung der didaktischen Jahresplanungen teilzunehmen. Eine besondere Möglichkeit bietet der im Schuljahr 2010/11 erstmals angebotene Bildungsgang der Sozialhelfer, der sich insgesamt im Aufbau befindet und an dem die R Schulentwicklung hautnah erleben.

Die AKO reflektiert zusammen mit den R diese Maßnahmen.

7. Konferenzen

Die R sind zur Teilnahme an den Konferenzen der Schule verpflichtet. Fragen hierzu werden in einer von der AKO zu organisierenden Veranstaltung geklärt. In diesem Zusammenhang werden die R über die verschiedenen Konferenzarten und ihre Aufgaben informiert.



[1] Aufgrund der besseren Lesbarkeit werden diese Formen geschlechtsneutral verwendet; im Folgenden wird auf die weibliche Form "Referendarinnen" und "Praktikantinnen" verzichtet. Beide Formen werden im Folgenden mit P für Praktikanten und R für Referendare abgekürzt.

[2] Seit dem Jahr 2010 ist eine Ausbildungskoordinatorin gleichzeitig zur Mentorin berufen. Sie wird im Folgenden AKO abgekürzt.